Sinalco-Geschichte(n) aus Detmold
 

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Der Autor:

 

Diplom-Volkswirt Dr. Hans-Joachim Keil

 

Der Autor erforscht seit Oktober 2011 in einem mehrjährig konzipierten Projekt die spannende fast hundertjährige Unternehmensentwicklung der Sinalco AG in Detmold. Im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Ostwestfalen-Lippe ist ein Großteil des historischen Firmenarchivs weitgehend komplett archiviert. Der Autor hat viele Dokumente und alle 90 Geschäftsberichte der Sinalco AG digital erfasst und weitgehend ausgewertet: jährliche Umsätze, Gewinne, Verluste, Dividenden, Kostenarten, Provisionen, Beschäftigte, Löhne, Gehälter, Verträge, Gerichtsprozesse usw. Ebenso konnten Sinalco-Dokumente bei einem Sinalco-Sammler eingesehen werden.

 

Der Autor hat Kontakt zu den Nachfahren des Firmengründers, so dass auch das Auf und Ab im Leben des Firmengründers Franz Hartmann nachgezeichnet werden kann. Darüber hinaus befindet sich das Privatarchiv des langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Neumann-Hofer im Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe. Der erste Vortrag und die erste Multimedia-DVD über die Jahre 1900 bis 1934 basieren zum Teil auf diesen beiden Quellen.

 

Die Nachfahren des langjährigen Direktors Gustav G. Hardorp haben freundlicherweise das Privatarchiv des Direktors dem Autor zur Auswertung zur Verfügung gestellt. Darauf basiert teilweise der zweite Vortrag und die zweite Multimedia DVD über die Jahre 1935 bis 1964.

 

Der dritte Vortrag und die dritte Multimedia-DVD über die Jahre 1965 bis 1997 beinhaltet auch die Auswertungen des Privatarchivs des ehemaligen Technischen Direktors Dr. Ernst-August Elbrächter.

 

Da die Sinalco AG schon 1907 gegründet wurde und damit publizitätspflichtig war und der Firmengründer 1909 fast das gesamte Aktienpaket verkauft hat, und das Unternehmen immer wieder andere Mehrheitsaktionäre hatte, ergab sich für den firmenfremden Autor die sehr seltene Gelegenheit, einen Blick auf die zahlreichen Interna eines deutschen mittelständischen Unternehmens zu werfen, die bei anderen Firmen nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Keine Unternehmerfamilie, kein Aufsichtsrat, kein Vorstand konnte den Einblick in die Firmendokumente einschränken, weil das Firmenarchiv nach der Liquidation in ein öffentliches Archiv (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Ostwestfalen-Lippe) übernommen worden ist.

 

Diese günstige Quellensituation hat dazu geführt, dass vermutlich kaum ein Unternehmen in Deutschland über die gesamte fast hundertjährige Firmengeschichte im Spiegel der wechselhaften deutschen Zeitgeschichte so umfassend von einem außenstehenden Wirtschaftswissenschaftler analysiert werden konnte und daraus eine Vortragsreihe entstanden ist und mehrere Multimedia-DVDs und Aufsätze publiziert werden konnten.