Sinalco-Geschichte(n) aus Detmold
 

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  Franz Simon Hartmann

Die Personen

  • Der Firmengründer Franz Hartmann (1871-1931), der sein Unternehmen frühzeitig verkaufte, nachdem er sich für 50 Jahre eine Provision in Höhe von 5% vom Umsatz der Sinalco AG selber zugesichert hatte.
  • Der erste Direktor Carl Vogel (1870-1943), der wegen seines jüdischen Glaubens trotz seines lebenslangen Anstellungsvertrages 1935 aus rassistischen Gründen aus dem Unternehmen herausgedrängt wurde.
  • Der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Adolf Neumann-Hofer (1867-1925), der zugleich Verleger der Lippischen Landeszeitung, Landtagsabgeordneter, Reichstagsabgeordneter und Mitglied im Lippischen Landespräsidiums war.
  • Der langjährige Buchprüfer der Sinalco AG Franz Kohlhase, der wegen großer Querelen in der Sinalco AG, seinen beruflichen Status als unabhängiger Buchprüfer verlor.
  • Die "drei Schweizer Herren", die vor und im Ersten Weltkrieg, die Aktienmehrheit der Sinalco AG besaßen.
  • Dr. Weill, Geschäftsführer der Frankfurter Kreditanstalt, der anschließend Mehrheitsaktionär wurde.
  • Direktor Gustav G. Hardorp  (1890-1964), der von 1936 bis 1945 die Sinalco AG zu einem NS-Vorzeigebetrieb umorganisierte und der nach zwei Entnazifizierungsverfahren den Wiederaufbau der Sinalco AG von 1949 bis 1963 plante und durchführte.
  • Der Sinalco-Hilfsarbeiter Erich Kolb, der als Soldat in den ersten Kriegsjahren des Zweiten Weltkrieges seiner Ehefrau seine Kriegserlebnisse und seine nationalsozialistische Gesinnung in Reimform schilderte und diese auch dem SA-Mann Direktor Hardorp zur Verfügung stellte.
  • Direktor Bernhard Willée, der es durch moderne Werbestrategien schaffte, die Sinalco-Kola auf Rangplatz 3 der Cola-Getränke zu hieven.
  • Der Technische Direktor Dr. Ernst-August Elbrächter, der in seinem Privatarchiv die Fakten zu den Kalkulationen und einem früh etablierten Controlling festhielt.